Westho
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Terrier

Die Urform aller bei uns in Deutschland jagdlich geführten Terrier ist wohl unstreitig der alte englische Foxterrier, der übrigens schwarz-rot oder braun-rot gefärbt war. Erst die Einkreuzung des Beagles machte den Foxterrier so bunt, wie wir ihn heute kennen - und gab ihm als Zugabe noch seinen lockeren Spurlaut mit.

Die Jagd auf Fuchs und Sau sind heute die bevorzugten jagdlichen Einsatzbereiche der Terrier. Eine erfolgreiche Saujagd im bürstendichten Schwarzdorn und ein Fuchssprengen im weitverzweigten Mutterbau sind ohne die wendigen, scharfen und locker lauten Terrier nahezu undenkbar.

Quelle (Text und Bild): Bernd Krewer: Jagdhunde in Deutschland, Melsungen: Neumann-Neudamm Verlag, 2015 - mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Foxterrier

Es gibt ihn noch, den arbeitsfreudigen, spurlauten und wildscharfen Foxterrier. Gewiss, man muss die wenigen "jagdlichen" Zuchten im großen Heer der Schönheitszüchter suchen, das aber dürfte im Zeitalter des Internets nicht allzu schwierig sein.

Seine auffällige Farbe ist im Einsatzfeld "Saujagd" ein großer Vorteil. Man sieht ihn besser als seinen gedeckt gefärbten Vetter, den Deutschen Jagdterrier. Es gibt den Fox in zwei Haarvarietäten, als Kurzhaar und als Drahthaar. Es ist für den Jäger vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, mit seinem Drahthharfox ab und zu zum "Friseur" fahren zu müssen - aber es muss wohl sein. Andernfalls hat man alsbald einen völlig verfilzten Hund, den Kletten und vor allem der Schnee in seiner Beweglichkeit sehr behindern.

Der Deutsche Foxterrier-Verband betreut die beiden Haarvariatäten.

FCI-Standard (Drahthaar) als pdf vom 03.02.2010

FCI-Standard (Glatthaar) als pdf vom 05.01.2011

Quelle (Text und Bild): Bernd Krewer: Jagdhunde in Deutschland, Melsungen: Neumann-Neudamm Verlag, 2015 - mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Deutscher Jagdterrier

Der Deutsche Jagdterrier ist als eigenständige Rasse noch keine hundert Jahre alt und war die Antwort der Jäger auf die in den zwanziger und dreiziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ausufernde Schönheitszucht beim Foxterrier. Man kann sicher davon ausgehen, dass er nahezu ausschließlich aus dem Foxterrier hervorging und andere Terrierrassen wie Old-English- und Welsh-Terrier nur eine untergeordnete Rolle bei der Rasseentstehung spielten.

Der Deutsche Jagdterrier gehört zu den bekanntesten Jagdhunderassen in Deutschland. Ihm eilt der Ruf voraus, er habe manchmal mehr Zähne als Hirn. Das mag sicher bei dem einen oder anderen Vertreter dieser Rasse stimmen, aber dann stimmen auch oft die Beziehung "Führer zu Hund" nicht. Fest steht allerdings, dass sich der Deutsche Jagdterrier überhaupt nicht für ein jagdfernes Dasein in einer Großstadtwohnung eignet, sonst kann es passieren, dass er sich in Ermangelung von Sau und Fuchs die Möbel seines Besitzers vornimmt.

Für die Zucht zuständig ist bei uns der Deutsche Jagdterrier-Club.

FCI-Standard als pdf vom 26.05.2015

Quelle (Text und Bild): Bernd Krewer: Jagdhunde in Deutschland, Melsungen: Neumann-Neudamm Verlag, 2015 - mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Parson Russell Terrier

Erst im Jahre 2001 hat die FCI den Parson Russell Terrier als eigenständige Rasse anerkannt, nachdem er bis dahin zusammen mit der niederläufigen Form als "Jack Russell Terrier in England und auch beid er FCI geführt wurde.

Er hat gewiss die gleichen Wurzeln wie der Foxterrier - seine Achillesferse ist jedoch sein oft fehlender Spurlaut. Ein Glöckchen um den Hals beim Stöbern ist kein Ersatz für das laute Jagen - der zuständige Zuchtverein hat hier noch einige züchterische Arbeit vor sich.

Betreut wird diese Rasse vom Parson Russell Terrier Club Deutschland.

FCI-Standard als pdf vom 13.07.2011

Quelle (Text und Bild): Bernd Krewer: Jagdhunde in Deutschland, Melsungen: Neumann-Neudamm Verlag, 2015 - mit freundlicher Genehmigung des Verlages