Westho
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Retriever

Die Retriever sind wohl die einzigen bei uns mittlerweile "heimischen" hängeohrigen Jagdhunde, die nicht von den Bracken abstammen. Ihr Ahnherr ist der "St.-Johns-Labrador", dessen Wiege in Neufundland stand. Dieser "Ur-Labrador" war um einiges kleiner als der uns allen bekannte "Neufundländer", hatte aber einen legendären Ruf als Schwimmer und Apporteur.

Wie der Urahn haben auch unsere heutigen Retriever Schwimmhäute zwischen den Zehen.

Um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert kamen diese "St.-Jaohns-Labradore" nach England. Durch Einkreuzung anderer, teilweise auch jagdfremden rassen entstanden in der Folge die verschiedenen Retrieverrassen.

Die Retriever sind keine jagdlichen "Allrounder", sondern Apportierspezialisten. Sie apportieren alles, "was sich nicht wehrt", und sind daher für die Wasserjagd und die Frei-Verloren-Suche erlegten Niederwildes (Hase und Federwild) geradezu prädestiniert. Sie jagen aber überwiegend stumm und die Wildschärfe gehört sicher nicht zu ihren Stärken. Das sollte der Jäger wissen, der sich für einen Retriever als Jagdbegleiter entscheidet.

Die Tatsache, dass die Retriever allesamt äußerst umgängliche "Familienhunde" und äußerst leichtführig und lenkbar sind, erklärt zusätzlich ihren Siegeszug auch unter den Jägern in der jüngeren Zeit.

Quelle (Text und Bild): Bernd Krewer: Jagdhunde in Deutschland, Melsungen: Neumann-Neudamm Verlag, 2015 - mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Labrador-Retriever

Der hierzulande am häufigsten jagdlich geführte Retriever ist der Labrador. Seine Ahnen sind wohl - so ist es überliefert - der Flat-Coated-Retriever, der Pointer und auch der Foxhound haben wohl einen eher geringen Anteil an seiner Entstehung.

Seine Leichtführigkeit und seine feine Nase sind sprichwörtlich. Aber auch die vielen beeindruckenden Erfolge auf Schweißprüfungen (auf künstliche Fährten) dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass er infolge seines stummen Jagens und seiner mangelnden Wildschärfe für "echte" Nachsuchen auf Schalenwildwundfährten, die mit Hetzen verbunden sind, im Sinne einer waidgerechten Nachsuche nicht geeignet sind.

Züchterisch betreut wird in Deutschland diese Rasse vom Deutschen Retriever-Club und vom Labrador-Retriever-Club Deutschland.

FCI-Standard als pdf vom 20.01.2012

Quelle (Text und Bild): Bernd Krewer: Jagdhunde in Deutschland, Melsungen: Neumann-Neudamm Verlag, 2015 - mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Golden Retriever

Er ist sicherlich der schönste der bei uns mittlerweile heimischen Retrieverrassen und daher sicher häufiger in Liebhaber - als in Jägerhänden anzutreffen. Alles, was zur jagdlichen Verwendung beim Labrador gesagt wurde, gilt auch für den "Golden" Retriever.

Über seine Herkunft wird berichtet, dass er vermutlich aus einer Paarung eines "Wavy-coated-Retriever" mit einem leberfarbenden "Tweed-Water-Spaniel" hervorging. Später soll dann noch das Blut von "Flat-coated-Retrievern", Irish-Settern und sandfarbenden Bloodhounds zugeführt worden sein.

Seine Zucht in Deutschland liegt in den Händen des Deutschen Retriever-Clubs, der als einziger Zuchtverein für diese Rasse sowohl Mitglied im JGHV als auch im VDH ist.

FCI-Standard als pdf vom 03.02.2010

Quelle (Text und Bild): Bernd Krewer: Jagdhunde in Deutschland, Melsungen: Neumann-Neudamm Verlag, 2015 - mit freundlicher Genehmigung des Verlages